Druck

Bei Drucksensoren unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Absolut-Drucksensoren, Differenzdruck-Sensoren und Relativdruck-Sensoren. Der Drucksensor wandelt den zu messenden Druck in eine dem anliegenden Druck proportionales Ausgangssignal um.

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Anwendungsberichte

Verschmutzung als Ursache für Drift bei Drucksensoren

Die Folge solcher Verschmutzungen sind zunehmend ungenaue Messergebnisse. Wird beispielsweise das Abgassystem eines neuen Verbrennungsmotors mit Druckmessumformern überwacht, so wird sich im Laufe der Zeit mehr und mehr Feinstaub auf der Membran des Sensors absetzen. Die Membranen piezoresistiver Drucksensoren sind sehr dünn, damit sie hochpräzise Messergebnisse liefern. Bildet sich mit der Zeit aber eine Rußschicht auf ihr, verringert dies die Empfindlichkeit des Druckmessumformers.

Druckspitzen in hydraulischen Anlagen: Ein Risiko für Sensorik und Anlagen

Druckspitzen kommen in praktisch allen gas- und flüssigkeitsgefüllten Rohrleitungen vor. Die in nur wenigen Millisekunden auftretenden Drücke können den Überlastdruck eingesetzter Druckmessumformer übersteigen und diese zerstören. Bemerkt werden Druckspitzen, also kurzzeitig auftretende, sehr hohe Drücke, in der Regel erst, wenn der Schaden bereits entstanden ist.

Vibrationen: Der Drucksensor schwingt mit

In so gut wie allen Anwendungen, die im Zusammenhang mit Kompressoren, Turbinen und Motoren stehen, kommt es zu Vibrationen, die natürlich auch auf die Messsensorik wirken. Ohne entsprechende Vorkehrungen, kann dies die Funktionalität der eingesetzten Druckmessumformer beeinträchtigen.